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SUMMERTIME

KUNSTHAUS RHENANIA

Bayenstr. 28 | 50678 Köln – Rheinauhafen, Deutschland.

www.rhenaniakunsthaus.de

 SUMMERTIME

Eine Video-Installation von Cristián Silva-Avária

Kuratorie: Alex Mora

Eröffnung: Samstag, 14. Januar 2012 von 19 bis 22 Uhr

Finissage: Freitag, 27. Januar 2012 von 19 bis 22 Uhr

Ausstellungsdauer vom 14. bis 27. Januar 2012

Öffnungszeiten: Di – Fr: 15 bis 19 Uhr, Sa und So 13 bis 18 Uhr

Summertime ist die neue Einzelausstellung des chilenischen Künstlers Cristián Silva-Avária. Die Ausstellung des in Brasilien lebenden Künstlers wird im Januar 2012 im Kunsthaus Rhenania, Köln, gezeigt.

Es handelt sich bei Summertime um eine visuelle Recherche im Format der Video-Installation. Hier soll reflektiert werden, wie sich Gruppen und Individuen verschiedener Kulturen in Bezug auf Sommerzeit Urlaub und Freizeit verhalten.

Mithilfe großer Mengen von Plasikfolie wird Silva-Avária eine räumliche Intervention im Saal des Rhenania Kunsthauses realisieren. Er wird die architektonische Struktur der Räumlichkeit umwandeln, um zwei große gegenüberliegende Projektionen zu installieren.

Die Video-Serie, die gezeigt werden soll, heißt “Cacería de Navios”, es handelt sich um eine Arbeit über die turistischen Kreuzfahrtschiffe auf Station in Buzios und Parati in Brasilien. Außerdem gibt es eine Serie von Bildern, die im September und Oktober in Kölner Parks aufgenommen wurden und zeigen, wie der vergleichsweise kurze deutsche Sommer genutzt wird.

Bilder dieser Keuzschiffe wurden vom Wasser aus eingefangen, mit begrenzten Produktionsmitteln und in Zusammenarbeit mit Fischern und Reisenden dieser Zone. So wurde es möglich, ungewohnte und für die Mehrheit der lokalen Bevölkerung unzugängliche Aufnahmen zu zeigen.

 Die Bilder aus Köln im Gegenzug sind statische Bilder, welche das friedliche Treiben in Kölner Parks zeigen.

Der temporäre und experientielle Relation wird durch die aktuelle klimatische Situation der Ausstellung – Winter in Deutschland – verschärft. Der Winter stellt den differenzierenden Rahmen zum gerade vergangenen Jahreszyklus her. Die Multiplizität der Bilder führen zu einer beunruhigenden Reflektion über die Individualtiät bzw. Kollektivität der hier gezeigten Erfahrungen. 

Cristián Silva-Avaria ist 1975 in Santiago de Chile geboren. Er pendelt zwischen Rio de Janeiro und Santiago de Chile. Seit 1998 hat er diverse Einzelausstellungen durchgeführt, darunter folgende: The Reverso Project, Part II, Galería Laura Marsiaj, Rio de Janeiro, Brasil (2011); Pintura Abstracta Chilena, espacio L390, Santiago de Chile (2010); The Reverso Project, Galería MORO, Santiago (2009); Punto Medio, VVV Gallery, Buenos Aires Argentina (2008); Match Point Project, Galería Animal, Santiago (2007).

 

Außerdem hat er an über 30 Kollektivausstellungen teilgenommen, darunter: A Sangue Frio, Galería Moura-Marsiaj, São Paulo, Brasil (2011); Operación Verdad, Museo de la Solidaridad Salvador Allende, Santiago de Chile (2011); Lima Photo, Galería Patricia Ready, Centro de la Imagen, Lima, Perú (2011);  SP_Arte, Galería Laura Marsiaj, Pavellon Bienal, São Paulo, Brasil (2011); Chile Arte Extremo, Centro Cultural de Las Condes, Santiago, Chile (2011); Silencio, Galeria Zipper, São Paulo, Brasil (2010); ArteBA, Galería MORO, La Rural, Buenos Aires, Argentina (2010); Artistas S XXI  bicentenario, Centro de Extensión Universidad Católica, Santiago. (2010); Ver, VVV Gallery, Buenos Aires, Argentina (2009); ArteBA, Galería AFA, La Rural, Buenos Aires, Argentina (2008); SP_Arte, Galería Florencia Loewenthal, Pavellon Bienal, São Paulo, Brasil (2008); Niños Jugando, Sala de Arte Sotomayor, Valparaíso, Chile (2007); Materia Dolorosa, Galería Metropolitana, Santiago, Chile (2007); De la Mano a la Boca, Museo de Arte Contemporáneo, Santiago, Chile (2006); Arte Contemporáneo Chileno, Galería Valenzuela y Klenner, Bogotá, Colombia (2004); Chile & Italia, artistas emergentes. IILA, Roma, Italia (2004);  Fantasmatic, Museo Millenium, Pekin, China (2004); Cambio de Aceite, Museo de Arte Contemporáneo, Santiago, Chile (2003); III Bienal do Mercosul, Porto Alegre, Brasil (2001); VII Bienal internacional de Cuenca, Museo de Arte Contemporáneo, Cuenca, Ecuador (2001)

In Südamerika wird die Arbeit von Cristián Silva-Avária von der Galerie Morura-Marsiaj in São Paulo,  der Galerie Laura Marsiaj Arte Contemporânea in  Rio de Janeiro und der Galerie Patricia Ready in Santiago de Chile gezeigt.

Alex Mora, geboren 1971 in Concepción, Chile,  lebt und arbeitet als freier Künstler in Köln. Nach einem angefangenen klassischen Kunststudium in Valparaíso kam er 1995 nach Deutschland und setzte dort an der Kunstakademie Münster sein Studium fort. Seine dortigen Professoren Timm Ulrich, Paul Isenrath und Guillaume Bijl sowie ein Stipendium  an der Kunstakademie in Bezalel, Israel, gaben seiner künstlerischen Entwicklung neue Impulse. Moras Werke reichen von der Skulptur bis hin zur Performance, Installationen und dem Einsatz von Neuen Medien, wobei er bewusst Genregrenzen überschreitet und sich keiner typischen Richtung zuordnen lässt. Zu Moras Arbeit gehört auch das Initiieren und Realisieren von kulturellen und künstlerischen Projekten .